Technologie- und
Gründerzentrum Ilmenau

Standortgemeinschaft junger, innovativer, technologierorientierter Unternehmen

Seit 30 Jahren bildet das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau (TGZI) eine Standortgemeinschaft junger, innovativer und technologierorientierter Unternehmen. Neben vielen Vorteilen wie Kaltmietförderung von Räumen, Standort direkt neben dem Campus der Universität und vielen anderen, wird einer der wichtigsten Punkte von außen betrachtet zu oft übersehen: die Standortgemeinschaft. Die Möglichkeit sein eigenes Unternehmen in direkter Nachbarschaft zu Gleichgesinnten aufzubauen, ist ein unschätzbarer Mehrwert. Der Austausch zu Sorgen und Problemen oder auch die Möglichkeit mit dem Nachbarn über den Flur inhaltlich zu kooperieren, ist regional einzigartig und wird im Haus mehr und mehr gelebt.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Standortgemeinschaft ist auch der Gründerforum Ilmenau e.V., ein Zusammenschluss engagierter Unternehmer, Wissenschaftler und Studenten, die gemeinsam mit dem TGZI als erste Anlaufstelle den Gründern unterstützend zur Seite stehen. Im Ergebnis ist im Technologie- und Gründerzentrum ein Gründerklima entstanden, was durch den persönlichen Kontakt gelebt wird und durch den Einzug junger Firmen immer wieder neue Impulse erhält.

Wie erfolgreich die Ansiedlungen junger Firmen im TGZI und die Ansiedlung etablierter Firmen in der Region erfolgen, wird aktuell spürbar. Im Jahr 2020 siedelten sich sieben Start-ups an, während gewachsene Unternehmen in Ilmenau ausgründeten. Dass durchschnittliche Alter der Firmen im Haus ist so auf weniger als vier Jahre gesunken. Damit wird das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau seiner Funktion als Gründungsinkubator für die Region mit Erfolg gerecht, schafft ein außergewöhnliches Umfeld für junge, innovative Unternehmen im Haus und bietet Gründern beste Bedingungen für den Start in die eigene Existenz. Aktuell sind 23 Firmen im TGZI eingemietet, elf davon sind jünger als drei Jahre. Zu den ältesten Mietern gehören die 5microns GmbH, ein Unternehmen der Mikrosystemtechnik sowie die Softvise GmbH, die Lösungen für die Echtzeit-Verarbeitung und -Visualisierung von sehr großen 3D-CAD-Modellen und 3D-Laserscans bietet.

Relativ neu haben sich im TGZI angesiedelt: Brandenburg Labs GmbH mit angewandter Forschung und Entwicklung im Audio-Bereich, die plicore GmbH, die optischen Geräte und Komponenten, insbesondere Spektralsensoren entwickelt und herstellt, sowie die tediro GmbH mit Entwicklung und Herstellung von Therapie-, Diagnostik- sowie Robotiksystemen.

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