Technologie- und
Gründerzentrum Ilmenau

„Thür auf – Innovation im Dialog“

Vortragsabend zur regionalen Wirtschaft: „Keine Kunststoffe sind auch keine Lösung: Zwischen Polymerforschung, Mikroplastik und Recycling“


Anmeldung


Unsere Partner, das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau (TGZ) und der Gründerforum e.V. laden erneut zu einem Vortragsabend innerhalb der Reihe „Thür auf – Innovation im Dialog“ ein. Am 19.03.2026 ab 17.30 Uhr geht es um Kunststoffe und die Bedeutung des Werkstoffs für die Wirtschaft der Zukunft.

Kaum ein Werkstoff ist so allgegenwärtig und gleichzeitig so umstritten wie Kunststoff. Während moderne Polymere in der Medizintechnik Leben retten oder die Mobilität der Zukunft erst ermöglichen, regt der Begriff „Plastik“ viele gesellschaftliche Diskussionen an. Die Debatte um Mikroplastik in der Umwelt und die Herausforderungen echter Recyclingzyklen ist hochemotional aufgeladen. Dieser Gemengelage werden die Referenten und DiskussionspartnerInnen mit Fakten aus der aktuellen Forschung und innovativen Lösungen aus der Praxis begegnen.

Aktuelle Forschung und unternehmerische Visionen
•    Ab 18.00 Uhr – Impulsvorträge
Dr.-Ing. Michael Gladitz forscht am Thüringischen Institut für Textil- und
Kunststoff-Forschung e. V. (TITK) an der Entwicklung moderner Kunststoffe. Er gibt einen grundlegenden Einblick in die weite Welt der Polymere, erklärt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Joghurtbechern und Hightech-Kunststoff-Implantaten, zeigt, wie die Polymerforschung den Alltag erleichtert und welche Rolle dieser Industriezweig in Thüringen hat.

Als authentisches und erfolgreiches Beispiel dieser wachsenden Branche referiert Oliver Eckardt, Gründer und Geschäftsführer der Polytives GmbH, über innovative Polymer-Additive, die in Thüringen entwickelt und produziert werden und die weltweite Industrie revolutionieren können. Er zeigt, dass echtes Recycling schon bei der Herstellung beginnt und wie moderne Chemie dabei hilft, Kunststoffe leichter verarbeitbar und gleichzeitig besser recycelbar zu machen.

•    Ab 18.45 Uhr – Diskussionsrunde
Beide Blickwinkel dienen als Impuls für eine lebhafte Diskussionsrunde.
Experten aus Forschung, Produktion und regionaler Wirtschaftsentwicklung kommen zusammen, um die Chancen der Kunststoff-Innovation für den Wirtschaftsstandort Thüringen zu erörtern.
Dabei sind auch kritische Fragen erlaubt und erwünscht: Wie gelingt der Spagat zwischen industrieller Anforderung und ökologischer Verantwortung?

•    Ab 19.30 Uhr – Umtrunk und Netzwerken
Alle Gäste sind herzlich zu einem Umtrunk in entspannter Atmosphäre eingeladen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um das Thema im direkten Gespräch zu vertiefen und Kontakte mit regionalen Unternehmen und WissenschaftlerInnen zu knüpfen.

Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bitten die Veranstalter um vorherige Anmeldung

„Thür auf – Innovation im Dialog“

Vortragsabend zur Bedeutung internationaler Fachkräfte in Thüringen im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau am 15. Januar 2026

<Anmeldung>

Neue Einblicke – tieferes Verständnis – gesellschaftliche Relevanz in Thüringen und der ganzen Welt: Die Gründungszentren in Thüringen verstehen sich nicht nur als Geschäftsräume für Start-Ups, sondern auch als Vermittler und Transferzentren für Innovation und wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt.

Deshalb laden das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau und der Gründerforum e.V. zu einem weiteren Abend innerhalb der Vortragsreihe „Thür auf – Innovation im Dialog“ ein: Das Thema internationale Fachkräfte ist ein gesellschaftspolitischer Bereich, der tief in die wirtschaftliche Zukunft Thüringens hineinreicht und mit Ressentiments, Vorurteilen aber auch viel Engagement aufgeladen ist. Dieser Gemengelage wollen wir in einem Vortragsabend mit echten Fakten begegnen.

Wie ist die aktuelle Lage in Thüringen tatsächlich? In welchen Branchen sind internationale Fachkräfte besonders stark vertreten und mittlerweile auch unverzichtbar? Wie werden Fachkräfte mit Migrationshintergrund in den Arbeitsalltag eingebunden und welche besonderen Anforderungen gibt es dabei? Wie verändert sich die Unternehmenskultur und wie profitieren deutsche Fachkräfte von ihren ausländischen Kollegen?

Aktuelle Zahlen und fundierte Erfahrungen

  • Ab 18.00 Uhr – Impulsvorträge

Thüringen ist internationaler, als man denkt. Viele Unternehmen und Dienstleister greifen bereits auf internationale Fachkräfte zurück und die Hochschulen in Thüringen bilden junge Menschen aus der ganzen Welt aus, um unseren Arbeitsmarkt auch in Zukunft mit den nötigen Fachkräften zu versorgen. Wie sind die aktuellen Zahlen, welche Branchen profitieren davon bisher am meisten und welche „Fachkräftelücken“ können wir in Zukunft vermehrt schließen?

Sprachbarriere, kulturelle Unterschiede und bürokratischer Mehraufwand – wie wirkt sich die Zusammenarbeit mit internationalen Arbeitskräften auf den Alltag im Unternehmen aus? Welche zusätzlichen Aufgaben müssen Personalabteilungen erfüllen, wie gelingt die Integration und wie verändert sich das Arbeitsklima?

  • Ab 18.45 Uhr – Diskussionsrunde

Beide Blickwinkel sollen als Impuls für eine lebhafte Diskussionsrunde dienen. Im gemeinsamen Austausch können Erfahrungen ausgetauscht, institutionelle Angebote und professionelle Herangehensweisen erörtert werden, um die Chancen der Internationalisierung für KMU bestmöglich nutzbar zu machen.

  • Ab 19.30 Uhr sind alle Gäste zu einem Umtrunk in entspannter Atmosphäre eingeladen, bei dem das Thema vertieft, Kontakte gepflegt und neu geknüpft werden können.

Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung.

Rückblick – Vortragsabend – Energie

„Thür auf – Innovation im Dialog“ – Vortragsabend zur Energiewende im TGZ Ilmenau

Was macht einen guten Vortragsabend aus, an dem man unerwartete Einblicke und neue Erkenntnisse gewinnen kann? Zunächst einmal das Thema, das interessant und relevant sein sollte. Dazu die ReferentInnen, die fundierte Fragestellungen und klare Ergebnisse präsentieren. Und nicht zuletzt das Publikum, das mit klugen Fragen und respektvollem Umgang für einen fruchtbaren Wissensaustausch sorgt. Genau diese, nahezu perfekte Konstellation hat am 18.12.25 im TGZ einen großartigen Abend ermöglicht.

Foto: R. Horn

Das Thema „Die Windrad-Lüge – Verschwörungstheorien in der Energiewirtschaft“ hatte kurz vor Weihnachten etwa 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger ins TGZ gelockt, die gespannt den Vorträgen lauschten. Dr. habil Dorothee Arlt referierte aus den Forschungsergebnissen des Instituts für Medien und Kommunikation an der TU Ilmenau und konnte anhand der gesammelten Daten zeigen, dass Verschwörungsglaube und die Nutzung von unterschiedlichen Informationsmedien in einem engen Zusammenhang stehen. Professor Dr.-Ing. Viktor Wesselak, Professor für Regenerative Energiesysteme, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Hochschule Nordhausen, präsentierte seine aktuellen und hochinteressanten Hochrechnungen für die Energienutzung und die dafür benötigte Energieerzeugung in Thüringen bis ins Jahr 2045. Dabei konnte er vorrechnen, dass die derzeit avisierte Flächennutzung für Windkraft zum bestmöglichen Strompreis für Verbraucher führt.

Die anschließende Podiumsdiskussion, in der sich die beiden Referenten den Fragen des Publikums stellten, wurde erweitert und bereichert durch Felix Schmigalle, den Klimaschutzmanager des Ilmkreises. Dank gezielter Fragen aus dem Publikum konnte er den Aspekt der regionalen Wertschöpfung ergänzen: Durch Stromerzeugung vor Ort und eine erhöhte Bürgerbeteiligung, die mit Windkraft möglich ist, kann Thüringen volkswirtschaftliche Wertflüsse, die aktuell durch den Einkauf von Kraftstoffen und Energieträgern auf den Weltmarkt abfließen, im Land halten und damit die regionale Wirtschaft und den Wohlstand der Bevölkerung stärken.

Nach knapp zwei Stunden mit Impulsvorträgen und interessanten Fragen lud der Gründerforum e.V. die Gäste noch zu einem Imbiss und vorweihnachtlichen Umtrunk ein. Trotz des umstrittenen Themas klang der hochinteressante Abend in entspannter Atmosphäre aus und das Publikum konnte mit neuen Erkenntnissen den Heimweg antreten. Und auch der nächste Vortragsabend verspricht, wieder spannend zu werden: Am 15. Januar 2026 laden das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau und der Gründerforum e.V. zum Austausch über internationale Fachkräfte und ihre Bedeutung für die Thüringer Wirtschaft ein.

„Thür auf – Innovation im Dialog“

Vortragsabend zur Energiewende im TGZ Ilmenau

Anmeldung erforderlich!

Neue Einblicke – tieferes technisches Verständnis – gesellschaftliche Relevanz in Thüringen und der ganzen Welt: Die Gründungszentren in Thüringen verstehen sich nicht nur als Geschäftsräume für Start-Ups, sondern auch als Vermittler und Transferzentren für technische und kreative Innovation. Damit Ideen und Erfindungen zu gesellschaftlichem Fortschritt werden können, braucht es eine verständliche Übersetzung und eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung.

Doch das klappt nicht immer! Die tatsächliche Energiewende hinkt den technischen Möglichkeiten hinterher und Ressentiments gegen erneuerbare Energien bremsen die Entwicklung in Deutschland. Woran liegt das? Mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und renommierten Vortragenden wollen wir, das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau, dieser Frage nachgehen und laden Interessierte zu einem spannenden Vortragsabend ein: „Die Windrad-Lüge – Verschwörungstheorien in der Energiewirtschaft“.

Wissenschaftliche Einblicke und kompetente Antworten

  • Ab 18.00 Uhr – Impulsvorträge
    • Dr. habil Dorothee Arlt und Prof. Jens Wolling vom Institut für Medien und Kommunikation der TU Ilmenau erforschen seit Jahren die gesellschaftspolitischen Einstellungen in der Bevölkerung. Das Fachgebiet führt kommunikationswissenschaftliche Untersuchungen im Kontext der Wanderausstellung „Power2Change“ durch, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird. In ihren Forschungen haben Sie umfangreiche Daten gesammelt zu den Meinungen, Vorstellungen und Vorurteilen der Menschen in Deutschland über die Energiewende.
    • Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak ist Ingenieurwissenschaftler, Professor für Regenerative Energiesysteme, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Hochschule Nordhausen. Während andere schätzen oder gar raten, kann er die Energiewende rechnen und die Energiezukunft Deutschlands in Zahlen ausdrücken.
  • Ab 18.45 Uhr – Diskussionsrunde
    • Beide Blickwinkel auf die Energiewende werden die versierten Vortragenden in jeweils einem 20-minütigen Impulsvortrag allgemeinverständlich zusammenfassen. In der anschließenden Diskussionsrunde bleibt Zeit, einige, gern auch heikle Fragen zu vertiefen.
  • Ab 19.30 Uhr laden wir Sie gern zu einem gemütlichen, vorweihnachtlichen Umtrunk ein, bei dem das Thema vertieft, Kontakte gepflegt und neu geknüpft werden können.

Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung.

Einblick in die Mobilität der Zukunft

Herbstfest im TGZ Ilmenau:

Technologische und unternehmerische Ziele verfolgen, Wissen teilen und gemeinsam die Zukunft Thüringens gestalten – das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau (TGZ) ist mehr als nur eine Geschäftsadresse, sondern eine Standortgemeinschaft für Innovationen und Zukunftstechnologien. Besonders deutlich wird das zu den Veranstaltungen im TGZ, wenn UnternehmerInnen, GründerInnen und WissenschaftsvertreterInnen zusammenkommen, um Ideen auszutauschen und Meinungen in angenehmer Atmosphäre zu diskutieren.

Am 13. November 2025 öffnete das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Ilmenau seine Türen für das diesjährige Herbstfest. Unter dem Motto „Autonomes Fahren – Kann das funktionieren und was bringt uns das?“ tauchten die zahlreichen Teilnehmenden tief in eines der spannendsten Zukunftsthemen der Mobilität ein.

Dank unserer hochgeschätzten „Nachbarn“, dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) konnten die Gäste aus einem nahezu unerschöpflichen Wissensfundus schöpfen und gleichzeitig Autonome Mobilität zum Anfassen erleben.

Innovation am Praxisbeispiel

Schon am Nachmittag konnten die Besucher hautnah beim Autonomen Fahren dabei sein: Die Testfahrten mit dem „P-Mover“ boten einen realistischen Eindruck vom Passagiererlebnis und dem aktuellen Stand der Forschung in einem autonomen Shuttle. Für die bis ins Detail geplante Teilnahme gab es sogar Busfahrtickets! Die Führungen in den Prüfstand „VISTA“ zeigten eindrücklich, wo und wie die Sicherheit und Funktion dieser Zukunftstechnologie unter realistischen Bedingungen getestet und validiert wird.

Fundierte Einblicke und lebendige Diskussion

Der offizielle Abend startete mit hochkarätigen Impulsvorträgen zum aktuellen Stand der Technologie und zur gesellschaftlichen Einordnung des Autonomen Fahrens in die wachsenden Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs.

Dr. Carsten Schauer (ThIMo) gab in seinem Vortrag tiefe Einblicke in die aktuellen Entwicklungsstände und Herausforderungen des Autonomen Fahrens. Er stellte anschaulich dar, welche Sensortechnik und Überwachungsmechanismen notwendig sind, damit das autonome Fahren vor allem im öffentlichen Nahverkehr sicher und zuverlässig funktionieren kann.

Anschließend stellte Konstantin Pitzen (Fahrplangesellschaft) die Relevanz des Autonomen Fahrens für Mobilitätskonzepte der Zukunft in den Vordergrund. Gut verständlich und mit feinem Humor erläuterte er, wie ein Fahrplan erstellt wird und welche Rolle Autonome Fahrzeuge mittel- und langfristig beim öffentlichen Nahverkehr spielen werden. Die ZuhörerInnen erhielten einen interessanten und überraschenden Einblick, wie gründlich Autonomes Fahren bereits mitgedacht und nach Anforderungsklassen in das Gesamtkonzept eingebettet wird.

In der anschließenden Diskussionsrunde, die von Professor Matthias Hein (Direktor ThiMo) und Thomas Keltsch (AMZ – Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen) bereichert wurde, nutzen die Gäste die Gelegenheit viele, zum Teil auch kritische Fragen zu stellen. Dabei kam natürlich die Frage nach dem technologischen Vorsprung amerikanischer Unternehmen im Bereich Autonomes Fahren auf: Die versierten Spezialisten konnten der aufmerksamen Zuhörerschaft anschaulich darlegen, welche zusätzlichen Anforderungen der europäische Markt im Bereich des Passagier- und Passantenschutzes stellt und wie europäische Unternehmen vor allem im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs erhebliche Markchancen finden.

Networking und Ausblick

Nach den Vorträgen und der fruchtbaren Diskussionsrunde klang das Herbstfest in entspannter Atmosphäre aus. Bei Häppchen und Getränken nutzten die Gäste die Zeit zum Austausch, Kennenlernen und Netzwerken. Dabei wurden die spannenden Themen des Tages vertieft und neue Kontakte zwischen Forschenden, GründerInnen, UnternehmerInnen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern geknüpft. Besonderer Dank gilt den Vortragenden und Vorbereitenden vom ThiMo und den weiteren Referenten für die spannenden Einblicke und den erfolgreichen Austausch an diesem interessanten und gemütlichen Abend.

Gleichzeitig konnte das Team vom TGZ Ilmenau bereits den nächsten spannenden Vortragsabend ankündigen: Am 18.12. laden wir ein zum Thema „Die Windrad-Lüge – Verschwörungstheorien in der Energiewirtschaft“ und dürfen jetzt schon vermelden, dass wir wieder ebenso hochkarätige und auskunftsfreudige Vortragende dafür gewinnen konnten.

Ab 01.11.’25 neue Kaltmietförderung

Im Zeitraum 11/2025-10/2026 können eingemietete junge technologieorientierte bzw. junge wissensorientierte Unternehmen im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Ilmenau finanziell unterstützt werden. Es besteht die Möglichkeit einer 100 % Förderung der Kaltmiete bis zu einem Maximalbetrag von 10.000 € im Jahr. Der erforderliche Antrag erfolgt mit Mietvertragsabschluss und wird formal vom TGZ Ilmenau koordiniert.

Das diesen Ergebnissen zugrundeliegende Vorhaben wird vom Freistaat Thüringen, vertreten durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, gefördert unter der Nummer 2025 TGZ 0001.

Herbstfest im TGZ Ilmenau

am 13.11.2025 >>> Anmelden

Neue Einblicke – tieferes technisches Verständnis – gesellschaftliche Relevanz in Thüringen und der ganzen Welt: Rund um die Gründungszentren in Thüringen wachsen Unternehmen, die die wesentlichen wirtschaftlichen Impulse der Zukunft geben. Durch die Nähe zu Hochschulen und Forschungsinstituten unterstützen die Gründungszentren dabei, dass Ideen aus der Wissenschaft zu Innovationen werden und Eingang in die Wirtschaft und Gesellschaft finden können.  Das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau lädt Interessierte ein, diese Zukunftsthemen genauer kennenzulernen und sich mit Innovations- und Zukunftsbranchen zu vernetzen. Zum Herbstfest am 13. November 2025 bieten wir einen spannenden Einblick in das Thema „Autonomes Fahren – Kann das funktionieren und was bringt uns das?“.

Innovation erklärt und zum Anfassen

An diesem Nachmittag und Abend wollen wir zusammen mit dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) allen Interessierten die Möglichkeit geben, das Thema Autonomes Fahren zu erkunden, sich erklären zu lassen und über die Zukunft der Technologie mitzudiskutieren.

Ab 16.00 Uhr – Autonomes Fahren selbst erleben – Testfahren mit dem „P-Mover“ und Führungen in den Prüfstand „VISTA“

18.00 – 18.50 Uhr – zwei Impulsvorträge zur Technologie und gesellschaftlichen Einordnung des Autonomen Fahrens

18.50 – 19.30 Uhr – Diskussionsrunde

Ab 19.30 Uhr – Abendveranstaltung mit Häppchen, Getränken und Netzwerken

Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung.

https://thex.de/event?event-slug=herbstfest-im-tgz-ilmenau&tab=information

So klingt die Zukunft

Eine der bekanntesten Filmszenen der Science-Fiction-Pop-Kultur ist der Rat der Jedi in Episode 1 der Star-Wars Reihe. Wesen und Persönlichkeiten aus dem gesamten Universum kommen hier zusammen, um über das Wohlergehen der Galaxie zu sprechen. Nicht alle Ratsmitglieder sind physisch anwesend: Einige sitzen als Hologramm auf ihren Hockern – und sind trotzdem ein vollwertiges Mitglied dieser illustren Versammlung.

Alles nur Scify-Unsinn? Auf keinen Fall! Ausgerechnet im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau arbeiten kluge Köpfe daran, diese bahnbrechende Kommunikationstechnologie Wirklichkeit werden zu lassen und damit einen lang gehegten Traum der Menschheit zu erfüllen. Einer dieser und sicherlich der bekannteste dieser klugen Köpfe ist Professor Karlheiz Brandenburg. Er ist ein renommierter Wissenschaftler, Erfinder und Unternehmer. Seine visionäre Arbeit hat die heutige Landschaft der digitalen Audiotechnologie entscheidend mitgeprägt und sein Name ist als Mit-Erfinder von mp3 und den MPEG-Audiostandards weltweit berühmt. Statt sich auf seinen beachtlichen Erfolgen auszuruhen, leitet er nun ein internationales Team bei Brandenburg Labs, um den nächsten, visionären Schritt in der Unterhaltungs- und Kommunikationstechnologie zu gehen.

Bis zum Rat der Jedi ist es noch ein ganzes Stück weit Entwicklungsarbeit, erklärt der Professor mit einem verschmitzten Lächeln, während die Mitarbeitenden halb hinter vorgehaltener Hand von ersten Präsentationen noch in diesem Jahr tuscheln. Auch wenn es an der Hologramm-Technik noch etwas hapert, ist das Audioerlebnis nahezu schon Realität. Und das kann man im Labor von Brandenburg Labs live erleben: Man stelle sich einen Raum mit 16 Lautsprechern vor, über die in feinster räumlicher Klangqualität Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ erklingt. Doch das ist nur der „Soundcheck“. Denn dann bekommt man einen Kopfhörer. Und wieder erklingt das Konzertstück – in unverminderter, räumlicher Klangqualität. Moment – ist der Kopfhörer überhaupt an? Hört man nicht die Musik nach wie vor über die 16-Lautsprecher-Anlage? Kurz die Kopfhörer lüften – der Raum ist jetzt still. Unfassbar! Ein Kopfhörerpaar mit einem räumlichen Klangerlebnis wie ein Konzertsaal. Oder eben eine Ratshalle mit einer Versammlung von Menschen aus aller Welt. Alle räumlich zu hören von ihrem jeweiligen realen oder virtuellen Sitzplatz aus.

Noch gibt es dieses erstaunliche Erlebnis nur bei Brandenburg Labs im TGZ Ilmenau. Aber das Team plant an einer zügigen Markteinführung für Konferenzsysteme, Museums- und Bildungseinrichtungen und für den heimischen Musikgenuss. So klingt die Zukunft – in Ilmenau und bald schon in der ganzen Welt.

auftakt.Sommerfest 2025

Netzwerktreffen und Sommerfest am 25. Juni 2025 im TGZ Ilmenau

Mehr Machen – weniger Ausreden!

Das diesjährige auftakt.Sommerfest bietet Ideen zum Anfassen und Innovative Ansätze zum Ausprobieren:

Was?                  auftakt. Sommerfest

Wann?               Mittwoch 25.6.25, 14 Uhr

Wo?                   TGZ Ilmenau, Ehrenbergstr. 11, Ilmenau

Wieviel?            Die Teilnahme ist kostenfrei

Wie?                  Gleich anmelden!

Leidenschaft, technische Präzision und ein guter Schuss Neugier – die Gründungs- und Unternehmenslandschaft in Thüringen lebt vor allem von den Fähigkeiten und der Begeisterungsfähigkeit der Beteiligten. Und diesen Enthusiasmus wollen wir mit zwei besonderen Höhepunkten unseres auftakt. Sommerfest am 25. Juni 2025 befeuern:

Bestaunen Sie die finalen Projekte der Ilmenauer TeilnehmerInnen der Fab Academy, einem Format des renommierten MITs.

„Denken mit den Händen“ – geht das? Die Methode LEGO® SERIOUS PLAY® macht es möglich und fördert Ihr kreatives Denken.

Als einziger Standort in den neuen Bundesländern ist die TU Ilmenau zertifiziert für den weltweit renommierten MIT-Kurs „How to Make (Almost) Anything“ – Erleben Sie, was möglich ist, wenn Ideen, digitale Werkzeuge und Unternehmergeist zusammenkommen!

Testen Sie selbst auch neue Methoden, um Ihren Ideen Leben einzuhauchen: Im interaktiven LEGO® Serious Play®-Workshop können Sie unter professioneller Anleitung abstrakten Ideen eine Form geben und neue Perspektiven entdecken. Die Teilnahmeplätze für den Workshop sind begrenzt – hier geht es zur Anmeldung.

Außerdem gibt es natürlich ausreichend Gelegenheit für spannende Gespräche und entspanntes Netzwerken bei Getränken und Bratwurst.

Die Partner der Initiative auftakt. (das Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau, der Ilmkubator Gründungsservice der TU Ilmenau, die Stadt Ilmenau und der Verein Gründerforum Ilmenau e.V.) sowie die IHK Südthüringen laden alle ein, die neugierig sind auf frische Ideen, lokale Talente und den Austausch über technologische und unternehmerische Innovation.

Koordinierungsstelle

der Thüringer Gründungszentren

Ein Projekt zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Stärkung der Standortgemeinschaften technologieorientierter Existenzgründer und junger Unternehmen in den Thüringer Technologie- und Gründerzentren.

Zielsetzung ist die Anbindung und Vernetzung der Zielgruppe, Gründungsinteressierte bis hin zum jungen kreativen bzw. technologieorientierten Unternehmen, mit den regionalspezifischen und thüringenweiten Angeboten. Damit gelingt es die Nachfrage an der Basis, in der Fläche, mit der sehr guten Thüringer Unterstützungslandschaft zu verbinden, um so die Thüringer Gründungspotentiale, insbesondere an den Hochschul- und Forschungsstandorten zu heben. Hierfür werden die regional etablierten Gründerzentren genutzt, um so das Thüringer Gründerökosystem nachhaltig zu stärken.

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.